Kommunen innovativ

30.03.2020

Zur Übersicht

Mit der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, die Daseinsvorsorge in Kommunen und Regionen durch eine nachhaltige Entwicklung zu stärken und damit zu gleichwertigen Lebensverhältnissen im ganzen Land beizutragen. Angesprochen sind vor allem Kommunen, die aufgrund struktureller Veränderungen vor besonderen Herausforderungen stehen.

Die Fördermaßnahme ist Teil des BMBF-Konzepts für strukturschwache Regionen „Chancen.Regionen“ und des Gesamtdeutschen Fördersystems des Bundes für strukturschwache Regionen. „Kommunen innovativ“ leistet einen Beitrag zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs) und hier insbesondere zu den Zielen 7, 11, 12, 13 und 15, sowie zu der Mission „Gut leben und arbeiten im ganzen Land“ der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung.

Auf einen Blick

Was kann gefördert werden?
    • Planung und Management von Angeboten der Daseinsvorsorge (Flexibilisierung, Dezentralisierung, Konzentration, Netzwerke, Erreichbarkeiten etc.).
    • Neue Finanzierungs-, Organisations- und Geschäftsmodelle für die Sicherung und Entwicklung von Angeboten der Daseinsvorsorge.
    • Neue und nachhaltige Wertschöpfungsmöglichkeiten für strukturschwache Regionen durch innovative Ansätze in der Daseinsvorsorge.
    • Digitalisierung und Daseinsvorsorge einschließlich des strategischen Umgangs mit Onlinehandel und veränderten Logistikketten.
    • Neue Formen der Daseinsvorsorge für digitale Lebens- und Arbeitswelten.
    • Koproduktion und Kooperation von Daseinsvorsorge in Netzwerken aus öffentlich, wirtschaftlich und zivilgesellschaftlich Tätigen.
    • Engagement und Daseinsvorsorge einschließlich neuer Formen der Bürgerbeteiligung und Bürgeraktivierung.
    • Nachhaltige Siedlungsentwicklung zur Sicherung der Daseinsvorsorge durch kommunenübergreifende, regionale Konzepte (auch Rückzug aus peripheren Siedlungsteilen und Einzellagen).
    • Neue Ansätze für Eigentums- und Nutzungsstrukturen zur Sicherung der Daseinsvorsorge, z. B. sozialgerechte Land- und Bodennutzung, Stärkung genossenschaftlicher Eigentumskonzepte, Sharing-Modelle.
    • Untersuchung von rechtlichen Regelungen und Standards für Angebote der Daseinsvorsorge.
Wer kann gefördert werden?

• Kommunen (Städte bis maximal 100.000 Einwohner, Gemeinden, Landkreise)
• Kommunale Eigenbetriebe (antragsberechtigt ist die jeweilige Kommune)
• Zusammenschlüsse, die nur aus Kommunen gebildet werden (z. B. Gemeindeverband)
• Betriebe, Unternehmen und sonstige Einrichtungen, die zu 100 % in kommunaler Trägerschaft stehen

Wo kann die Förderung stattfinden?
  • In Deutschland
Wann kann die Förderung erfolgen?

• Die Laufzeit dieser Förderrichtlinie ist bis zum Zeitpunkt des Auslaufens seiner beihilferechtlichen Grundlage, der AGVO zuzüglich einer Anpassungsperiode von sechs Monaten, mithin bis zum 30. Juni 2021, befristet.
• Sollte die zeitliche Anwendung der AGVO ohne die Beihilferegelung betreffende relevante inhaltliche Veränderungen verlängert werden, verlängert sich die Laufzeit dieser Förderrichtlinie entsprechend, aber nicht über den 31. Dezember 2023 hinaus.

Wie ist der finanzielle Umfang der Förderung?
    • Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.
    • Die Bemessung der jeweiligen Förderquote muss die AGVO berücksichtigen.

 

Die Besonderheiten der Förderung

• Stichtag für die Einreichung ist der 30. Juni 2020.
• Die interkommunale Zusammenarbeit ist ausdrücklich erwünscht. Der Zusammenschluss in einem Verbundprojekt kann innerhalb einer Region oder überregional erfolgen.

• Antragsteller sollen sich – auch im eigenen Interesse – im Umfeld des beabsichtigten Vorhabens mit dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ vertraut machen.

Informieren Sie sich zu den Details des Förderprogramms direkt bei den Fördergebern – hier haben wir Ihnen alle Kontaktdaten zusammengestellt. Bitte beachten Sie, dass das Demographie-Kompetenzzentrum die Förderprojekte für Ihren ersten Überblick nur mit stark reduzierten Informationen darstellen kann!

Ansprechpartner beim Programm:

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:
Projektträgerschaft Ressourcen und Nachhaltigkeit
Projektträger Jülich – PtJ
Forschungszentrum Jülich GmbH
Geschäftsbereich Nachhaltigkeit
Zimmerstraße 26 – 27
10969 Berlin
Tel. 030 20199-424
Fax 030 20199-430
E-Mail schreiben

Ansprechpartner bei Oberfranken Offensiv:

Demographie-Kompetenzzentrum Oberfranken
Industriestraße 11
96317 Kronach
Tel. 09261 308635-5
Fax 09261 308635-4
E-Mail schreiben

 

Weiterführende Informationen finden Sie unter:

Demographie-Kompetenzzentrum Oberfranken

Demographie-Kompetenzzentrum Oberfranken
Industriestraße 11
96317 Kronach

Postanschrift:
Oberfranken
Offensiv e.V.
Maximilianstraße 6
95444 Bayreuth

Telefon:
09261 3086355

 

Das Demographie-Kompetenzzentrum Oberfranken ist ein Projekt der Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv e.V., das vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat gefördert wird. Seine Aufgabe ist es, dem demographischen Wandel in Oberfranken lösungsorientiert und zukunftsgerichtet zu begegnen.

Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat
Bezirk Oberfranken
Oberfrankenstiftung
 
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen