SmartSpaceOberfranken 2018

Das Demographie-Kompetenzzentrum Oberfranken bringt engagierte Jugendliche mit der Staatsregierung, der Wirtschaft und Jugendvertretern in Lichtenfels zusammen. Im Rahmen des Projektes SmartSpaceOberfranken diskutieren sie die Frage „Wie stellt Ihr Euch Euer Oberfranken im Jahr 2030 vor?“
Ministerpräsident Dr. Markus Söder wendet sich mit einer Videobotschaft an die Jugendlichen. Die Vorsitzende von Oberfranken Offensiv e.V., Staatsministerin Melanie Huml MdL, diskutiert vor Ort und unterstreicht, dass Oberfranken vielen der Zukunftsvisionen der Jugendlichen schon heute sehr nahe kommt. 

Was bietet Oberfranken schon heute, woran wird gegenwärtig gearbeitet und wie wird unsere Region in den kommenden Jahren gestaltet? Diese Fragen standen im Zentrum der Podiumsdiskussion SmartSpaceOberfranken am Freitagnachmittag in der Staatlichen Berufsschule in Lichtenfels. Jugendliche und Jugendvertreter sprachen dabei mit der Vorsitzenden von Oberfranken Offensiv e.V., Staatsministerin Melanie Huml MdL, als Vertreterin der Staatsregierung, der Bloggerin Debora Fikentscher aus Hof, dem Bezirksschülersprecher der Realschulen in Oberfranken, Kacper Mierzejewski aus Bayreuth und mit dem Geschäftsführer des Kreisjugendringes Kulmbach, Jürgen Ziegler. Zudem beteiligten sich die Auszubildende der Berufsschule für Hotel & Tourismusmanagement Kronach, Lotte Niechziol, der Geschäftsführer der Tourismuszentrale Fichtelgebirge, Ferdinand Reb, und der Geschäftsführer der bleed clothing GmbH aus Helmbrechts, Michael Spitzbarth, an der Diskussion.

Kernthemen der Jugendlichen waren die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bezahlbarer Wohnraum in intakter Natur, modern ausgestattete Schulen, Hochschulen und Universitäten und nicht zuletzt lukrative Verdienstmöglichkeiten und aussichtsreiche Karrierechancen vor Ort in Oberfranken.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder wandte sich in einer Videobotschaft an die Teilnehmer der Diskussionsrunde. Er betonte das hohe Engagement der Staatsregierung für gleichwertige Lebensverhältnisse im Freistaat. Neben dem kommunalen Finanzausgleich, Behördenverlagerungen und der Dezentralisierung von Hochschulen werde jetzt ein weiterer Schritt für ein noch stärkeres Oberfranken sorgen – die Verlagerung von Arbeitsplätzen aus den Ballungsräumen und die Unterstützung von Neuansiedlungen ausländischer Investoren in ländlichen Regionen.

Staatsministerin Melanie Huml MdL unterstrich, dass es mittlerweile mehr Zuzüge aus München nach Oberfranken gebe als aus der Region nach München. Herausragende Unternehmen mit neuesten Techniken würden Rückkehrer und Neu-Oberfranken gleichermaßen für unsere Region gewinnen. Bezahlbarer Wohnraum ist in weiten Teilen Oberfrankens vorhanden und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie rücke dank neuer, flexibler Arbeitszeitmodelle immer stärker in den Fokus.

Jürgen Ziegler setzt stark auf den permanenten Austausch zwischen Jugendlichen und Kommunalvertretern. Seine mehrfach ausgezeichnete „Zukunftswerkstatt“ verfolgt diesen Ansatz seit Jahren erfolgreich im Landkreis Kulmbach.

Die Bloggerin Debora Fikentscher lebte unter anderem in München, Hamburg und Peking, jetzt ist sie in ihre Heimatstadt Hof zurückgekommen und unterstützt den städtischen Einzelhandel.

Der Bezirksschülersprecher der Realschulen in Oberfranken, Kacper Mierzejewski, sieht in Oberfranken eine perfekte Symbiose aus den Vorteilen der Großstadt und intakter Natur. Das Oberfranken 2030 solle daher grundsätzlich so bleiben wie es ist, so der 17jährige Bayreuther.

Eine Lanze für Oberfranken brach auch der Unternehmer Michael Spitzbarth. Sein Modeunternehmen hat er in Helmbrechts im Landkreis Hof angesiedelt, für seine Shootings wählt er unter anderem das wildromantische Fichtelgebirge als Kulisse. Für ihn sei es die Kombination aus Lebensgefühl und Fachkräfteangebot, das auch dank der Staatlichen Textilfachschule Münchberg gedeckt werden könne.

In dieses Horn stößt auch der Geschäftsführer von Concept-Laser, Frank Herzog. Der Erfinder des 3D-Drucks auf Metallstaub-Basis investiert gerade mehr als 110 Millionen Euro am Standort Lichtenfels. Das Unternehmen gehört zu den innovativsten seiner Art weltweit. Herzog lobt in einem eingespielten Interview den hervorragenden Hochschulstandort Oberfranken, die gute Infrastruktur und das – wie er es nennt – Arbeiten im Naherholungsgebiet.

Ferdinand Reb, Geschäftsführer der Tourismuszentrale Fichtelgebirge, wünscht sich, dass die Vorzüge der Region auf noch offenere Ohren als bisher stoßen. Das Fichtelgebirge beispielsweise müsse auch den Vergleich mit British Columbia nicht scheuen.

Für Lotte Niechziol, die gerade ihre Ausbildung an der Kronacher Berufsschule für Hotel & Tourismusmanagement absolviert, ist es wichtig, dass man auch den Blick über den Tellerrand wirft. Sie arbeitete unter anderem in Österreich und Zypern.

Die Diskussion in Lichtenfels wurde live auf den Facebook-Seiten von Radio Galaxy und Oberfranken Offensiv übertragen, zudem in Auszügen im Programm von Radio Galaxy.
Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Danica Großer, Redaktionsleiterin von Radio Galaxy Oberfranken und Frank Ebert, Geschäftsführer Oberfranken Offensiv e.V.
Weitere Informationen und eine Bildstrecke finden Sie in Kürze unter www.demographie-oberfranken.de

Weiterführende Informationen

Programm

 
 

Videos

 
 
 

Und das sagen die Medien:

 
 

"Diskussionsrunde in Lichtenfels"

"Diskussion in Lichtenfels: Wie sieht Oberfranken 2030 aus?"

"Was sich die Jugend so wünscht"

"Podiumsdiskussion SmartSpaceOberfranken"

"Was Oberfranken zu bieten hat"

 

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Das Demographie-Kompetenzzentrum Oberfranken ist ein Projekt der Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv e.V., das vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat gefördert wird. Seine Aufgabe ist es, dem demographischen Wandel in Oberfranken lösungsorientiert und zukunftsgerichtet zu begegnen.

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